Zuckerschock

Wir waren in dieser Holzfällerstadt, mit der guten Hose, und sammelten uns. Stephanos teilte sein Brot mit mir, verhielt sich aber sonst eigenartig. Vielleicht ein schlechtes Zeichen. Ich wollte jedoch den Kampf mit dem Haus, also überredete ich alle keine Nacht mehr zu warten. Wir brachen direkt auf und liefen zurück in den Wald. Unterwegs besprach ich noch verschiedene Techniken oder auch Taktiken mit Stephanos. Wir waren wie schlaue Füchse, bereit für die Jagd. 

Die Katzenfrau, Lilu glaube ich, brauchte aber eine Pause. Sie hatte letzte Nacht ihre Treffen mit dem Haus und seither nicht gerastet. Stephanos fand unterdessen einen Fluss, zum Unglauben der anderen. Selbst das Schicksal hatte gegen ihn gewettet. Vielleicht ein weiteres schlechtes Ohmen. 

Nach der kurzen Rast wandelte sich die Katzenfrau in ihre mächtige Bestiengestalt und sollte so das Haus finden. Es soll wohl süss riechen, meinte sie, woraufhin auch die Wisp immer wieder die Luft schnupperte. Wir liefen einfach querfeldein, während die Bestienkatze umherrannte, Hasen jagte und immer wieder lauschte und schnupperte. Unterdessen besprachen wir einen Plan, wie wir mit dem Haus umgehen wollten. Ein schrecklicher Fehler vielleicht.

Doch es war die Wisp, die zuerst etwas roch. Ihre Mutter musste wohl den Wind so gedreht haben, dass sie den süssen Geruch bemerkte. Und nach einer weile, standen wir vor dem Haus. Die Wisp ging voraus und erreichte das Haus ohne dass es reagierte. Dann preschte Stephanos los. Er rannte an uns allen vorbei und hinein ins Haus. Und hier versagte ich auf ganzer Linie. Jede der Fasern meines Körpers war gespannt und brannten für den Kampf, doch mein Kopf zögerte. Zögerte zu lange, die Tür schloss sich und Stephanos war allein im Haus. Ich schlug sofort mit aller Kraft gegen die Tür, ich musste dort hinein.

Zwischen den Schlägen gegen die Tür, zerschmetterte Kazan noch ein Skelett, fast schon so beiläufig, dass er es kaum bemerkte.

Als ich die Tür weit genug geöffnet hatte, stürmte ich hinein…

Lunella waren als einzige die zwei Kinder aufgefallen die wie hypnotisiert aufs Haus zu liefen. In ihrer Katzengestallt warf sie diese zu Boden und verhinderte so, dass sie sich dem Haus weiter näherten. Als sich die Tür des Hauses schloss, rannte auch Lunella zum Angriff. Doch als das Haus kleine Kinderskelette ausspuckte, die dann zum leben erwachten und auch die Kinder angriffen, rannte sie zurück und beschützte diese mit allem was sie hatte. Narek kämpfte auch gegen einen Haufen Skelette und hielt Kazan und Dru so den Rücken frei. Dru folgte Kazan ins Haus, was er jedoch nicht bemerkte, und beseitigte einige Ranken die versuchten den Ork aufzuhalten.

Weiter