Die fünf Stelen von Guan und Go

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Hoch oben in den Spitzen der Zwillingsberge Guan und Go thront ein Plateau, auch bekannt als die Arena der Götter, ein Ort, wo der Sturm mit dem Gewitter tanzt. Es heisst, einst stiegen die Götter aus ihrem Firmament hinab und thronten auf den fünf Stelen, um ihren Champions in epischen Kämpfen beizuwohnen. Bei diesen Kämpfen soll es, so heisst es, um Streitigkeiten unter den Göttern gegangen sein. Rein getreu dem Motto „Winner takes it all“. Bekam der Recht, dessen Champion gewann, und der Champion, der verlor, verlor auch gleich sein Leben.

Heute erinnern die Stelen, die auch von Weitem zu sehen sind, nur noch entfernt an diese ruhmreichen Schlachten. In dunklen Nächten, wenn die Stelen durch die tosenden Gewitter erhellt werden, wirken sie eher wie eine Hand, die durch den Berg gen Himmel greift, wie einst die sterbenden Champions der Götter.

Einer der wenigen, der das Plateau überlebt hat, stammelte nur etwas von grossen Gestalten, die auf den Stelen thronten und ihn mit donnernder Stimme anschrien. Wieder ein andere, deren kompletter Körper von Lichtenberg-Figuren überzogen ist, redet von den Winden selbst, die lebendig geworden sind und seine Freunde weggerissen oder durch Blitze auf der Stelle verdampft haben.

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