Mango_Divine

  • Erscheinungen und Flüche

    Das fellige Wesen, bei dem es sich im Übrigen um ein Reitmammut handelte, bewegte sich langsam und gediegen. Etwas 4m über dem Boden hatten es sich alle in ihren Körben bequem gemacht. Erschöpft wie sie waren, wurde in den ersten paar Stunden der Reise zunächst etwas Schlaf nachgeholt. Wahkan, der als erster erwachte, unterhielt…

  • Alkohol ist nichts für jeden

    Nachdem der Mann sich wieder umgedreht hatte, fragte Kazan, ob jemand Narek helfen könne, der gerade blutend auf dem Boden lag. Der Mann sagte nur: „Kümmert euch darum.“ Wie ein Blitz stürzten sich sieben der Bewahrer auf Narek und fingen an, ihn abzulecken.Für die einen mag dies nun ein lustiger Anblick sein, für Narek…

  • Der Brunnen des fernen Meeres

    Im Keller des Handelshauses Nr. 4 am Weilerweg 3 befindet sich ein alter, inzwischen versiegelter Brunnen. Sein Wasser ist salzig und für einen gewöhnlichen Brunnen ausgesprochen unbrauchbar. Untersuchungen der Magischen Akademie von Sandes ergaben jedoch, dass der Brunnen weit mehr als ein besonders schlechter Zugang zu Trinkwasser ist. Wer in seine Tiefe hinabsteigt, gelangt…

  • Von Tran bis Mechanik

    Noch bevor Wahkan sich in Bewegung setzen konnte, sprangen Narek und Kazan auf die Insel und taumelten auf ihr trügerisches Glück zu. Auch Lunella folgte alsbald, doch da die drei sich keiner Gefahr bewusst waren und zunächst einfach nur auf ihre Liebsten zu liefen, konnte sich Wahkan an die Spitze drücken. Dieser erkannte, dass…

  • Zwischen Markt und Lockruf

    Die Gruppe ungleicher Individuen beschloss nach kurzer Diskussion sie brauchten ein Schiff und der beste Ort um einen ähnlich Verrückten wie sie es selbst waren zu treffen, war eine der vielen Kneipen im Seemannsmarkt. Auf dem Weg zu diesem Ort erklärte Narek dem nicht heimischem Wahkan in ein paar kurzen Sätzen wie dieser Ort…

  • Der Tag des Fangs

    Nachdem das Wesen das Buch an sich genommen hatte, wandte es sich von Narek ab und in Richtung Kazan. Wie zuvor bei den Kultisten, streckte es eine Hand aus und griff regelrecht in ihn hinein. Durch seine Kleidung, seine Haut und zog einen silbernen Faden hervor.  Kazans Herz stand still. Als hätte mit dem…

  • Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

    Nachdem die Gruppe gerade erst in die Konklave zurückgekehrt war und sich beim Sprecher gemeldet hatte, schickte dieser sie direkt wieder los, um die Frau mit den kalten Augen zu treffen, die sie damals beim Leuchtturm gesehen hatten. Ausserhalb der Konklave gingen die vier die Treppen wiederholte Male hoch. Die Lederwesten standen wie immer…

  • Gerstfeld

    Abseits des Bauerndorfes „Gerstfeld“ trifft man nach einem kurzen Fußsmarsch entlang des Flusses auf ein sehr gut erhaltenes Wachhaus. Wirft man einen Blick vorbei an den überaus freundlichen Wachen, so fallen einem neben der Preisliste auch die Regeln für die Wachen auf: Außserdem hat man hier die einmalige Gelegenheit Mäusemilch, Pustekuchen und jede Menge…

  • Volles Fort

    Sie warteten elendig lang am Feuer. Vor ihnen ein Heer an Untoten, die nur darauf warteten, von Kazan vernichtet zu werden – so zumindest seine Einschätzung. Aber Tartos warnte ihn vor einem unguten Ausgang, weshalb er erstmal still sass. Sie versuchten zu ruhen, doch die Untoten waren einfach zu laut und stanken. Plötzlich rief…

  • Zwischen Blitz und Verrat

    Wahkan hatte sich für die Nacht am ausgebrannten Lagerfeuer des Priesters niedergelassen und war der festen Überzeugung gewesen, dass die Gegend sicher genug sei. Der Friedhof lag hinter ihnen, die Untoten waren verschwunden und ein einfaches Feuer erschien ihm als ausreichend wachsamer Hüter der Nacht. Caelan sah das offensichtlich anders. Während der Taure tief…